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Backend

Wörtlich übersetzt „hinteres Ende“. Gemeint ist der „Unterbau“ bzw. der Teil eines Programmes, die auf dem Server laufen. Bei sehr vielen Programmen ist eine zentrale Verwaltung der Daten nötig. Diese Verwaltung läuft dann auf dem Server und damit für den Nutzer nicht sichtbar. Das Backend ist somit weiter vom Benutzer weg und näher an der Verarbeitung. Verwendet man diese Interpretationsvariante, so ist Backend von Benutzer aus betrachtet tatsächlich das „hintere Ende“.

Bei jedem Blog- oder Content Management System gibt es einen Frontend- und einen Backend-Bereich. Das Backend ist der Adminbereich also der Bereich, der nur für den Webseiten-Besitzer sichtbar ist.

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Backlink

Backlinks (Rückverweise) sind Links, die von einer Webseite (Homepage oder Blog) auf eine andere Seite verweisen. Die Links, die man auf seiner Webseite angibt, sind zum einen für die Besucher interessant, da (meistens) themenverwandt. Sie sind aber auch für Suchmaschinen relevant: Hat eine Internetseite besonders hohe Besucherzahlen, und wird zudem von vielen anderen Seiten auf diese verlinkt, bekommt sie ein großes Gewicht im Netz und erscheint in den Suchergebnissen entsprechend weiter oben.

(Back-)Links sind ein wichtiges Kriterium bei der Suchmaschinenoptimierung. Anzahl und Qualität der Links sind ein wichtiges und wesentliches Ranking-Kriterium einer Webseite.

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Browser

Jeder nutzt ihn, jeder kennt ihn, aber könnten Sie den Begriff auch mit wenigen Worten definieren bzw. eine kleine Geschichte dazu erzählen?

In knappen Worten handelt es sich hierbei um ein Programm, das den Abruf von Webseiten ermöglicht.

Was aber darüber hinaus auch interessant ist:

Der englische Begriff browse bedeutet so viel wie „schmökern“. Auf den technischen Begriff übertragen, der als das Substantiv (Web-)Browser bekannt ist, heißt das im Internet „schmökern“. Der Browser dient hierbei als Navigationsprogramm, das die Sprache des Internets „HTML“ übersetzt und darstellt. Hierfür startet der Web-Browser eine http-Anfrage an den Webserver, der ihm als http-Antwort die HTML-Dokumente überträgt.

Vergleich Browser-Nutzung 2011

Browser Besucher der Forum Verlag Herkert GmbH Seiten Allgemein
Homepage Fachseminare Blog „Technikaffine“* „Durchschnitts-Surfer“**
Internet Explorer 56,73% 63,43% 46,61% 26,44% 60,8%
Mozilla 34,21% 28,95% 40,62% 48,07% 32,0%
Safari 3,66% 3,54% 6,02% 10,33% 4,5%
Chrome 3,36% 2,72% 4,33% 9,89% 1,1%
Opera 1,40% 0,85% 1,34% 0,3%
Iron 3,44% Netscape 1,2%

 

*http://www.browser-statistik.de/marktanteile/

**http://www.w3schools.com/browsers/browsers_stats.asp

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Blacklist

Blacklists (auch Index genannt) sind schwarze Listen auf denen Personen, Websites oder Systeme gelistet sind, die jugendgefährdende, rechtsradikale oder gewaltverherrlichende Schriften verbreiten oder die als Spammer oder Versender von Viren identifiziert wurden.

Schwarze Listen werden zur Sperrung von Email-Adressen oder Websites benutzt. Die aufgeführten Domains werden von den Suchmaschinen nicht indexiert und sollten nach Möglichkeit nicht in den Suchergebnissen gelistet werden.

Die entsprechenden Domains werden durch einen Filter ermittelt und von den jeweiligen Suchmaschinenbetreibern irreversibel gelöscht.

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Betriebssysteme

Ohne Betriebssystem sind PCs – und SmartPhones nicht „lebensfähig“. Die hauptsächliche Aufgabe von Betriebssystemen ist grundsätzlich das Verwalten von Speicher jeglicher Art: Hauptspeicher, Speicher auf Datenträgern (Diskette, Festplatte, CD-ROM,…) und das Ausführen von Programmen (Software). Schreibprogramme, Spiele, Apps etc. würden ohne Betriebssystem nicht laufen.

Einige gängige Betriebssysteme:

Windows

… in der ersten Version 1.01, auf einer Pressekonferenz am 21. November 1985 vorgestellt, sah so aus:

Windows 1

… lief bis zum Jahr 2000 bzw. der Milleniums-Version (Windows ME) auf DOS Basis

… verwendete mit der Version NT 3.1 im Jahr 1993 ein komplett neues Betriebssystem

…  sieht zukünftig vielleicht so aus ( Windows 8 ):

Windows 8 Preview

 

 

Macintosh (Mac OS, abgeleitet von Macintosh Operating System)

… ist ein von Apple seit 1982 entwickeltes und seit 1984 vertriebenes Betriebssystem.

 

Linux

… ist das Produkt eines Traums. Der Traum des finnischen Studenten Linus Torvalds, von einem Rechner der unter UNIX läuft. UNIX war nicht irgendein Betriebssystem, sondern „The Real Thing“ für Comuterspezialisten. Aber nicht nur für Studenten war ein solcher Rechner unerschwinglich. Anfang der 1990er Jahre sollte der Traum, dann langsam Kinderschuhe bekommen. Eigentlich hatte Linus nicht vor ein komplettes Betriebssystem zu entwickeln, eine Idee, die ihn leicht als größenwahnsinnig abstempeln hätte können. (Ebensogut hätte er sagen können, er baue sich in der Garage sein eigenes Auto.) Er wollte einfach einem Hobby nachgehen, mehr nicht. Aber aus der Spielerei entstand nach zwei Monaten ein System, das die Grundzüge eines einfachen Betriebssystems hatte. Torvalds wollte es Freax nennen, eine Wortschöpfung aus „Freak“ (Verrückter, aber auch jemand, der sich für etwas begeistern kann), „Free“ für Freie Software und dem in der Computerszene üblichen „x“ in Anspielung auf die Ähnlichkeit zu Unix. Auch den Namen Linux hatte sich Torvalds überlegt, war ihm aber zu egozentrisch erschienen. Letztendlich setzte sich dieser aber durch und so wurde der nicht geplante Name Linux weltweit verbreitet.

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Bug

Versteckter Hard- oder Softwarefehler. Die Bezeichnung wird bereits seit dem 19. Jahrhundert verwendet. Die Legende, dass bug auf die Entdeckung einer toten Motte als Fehlerursache bei einem teilweise elektromechanischen Computer (dem Mark II) zurückgeht, ist insofern richtig, als es sich hier um das erste tatsächliche Insekt handelte, das Ursache eines bugs war. Das Tier war mit seinen Flügeln zwischen die Kontakte eines Relais (ein durch einen Elektromagneten betätigter Schalter) geraten. Die verantwortliche Wissenschaftlerin, Grace Murray Hopper (1906-1992), fand die Entdeckung eines echten bugs als Fehlerursache so bemerkenswert, dass sie das ganze Insekt am 9. September 1947 um 15:45 Uhr in das Computerlogbuch klebte. Die Buchseite findet man heute im National Museum of American History of the Smithsonian Institution:

Der Namenspatron eines Fehlers

Dieser Vorfall war aber nicht der einzige, tatsächlich kann es bei früheren Röhrenrechner immer wieder zu Problemen, weil Insekten zu Kurzschlüssen und Störungen ein den empfindlichen Stromkreisen führten.

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