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@-Zeichen

Das @-Zeichen gab es schon als altes Bleigußzeichen, also schon weit bevor der Engländer Timothy Berners-Lee im Schweizer Cern das World Wide Web erfand. Das @-Zeichen tauchte bereits in der Monotype-Schriftenbibliothek in London Mitte des 19. Jahrhunderts auf. Ebenso ist es seit den 1880er Jahren auf englischen Schreibmaschinen zu finden. Es handelt sich um ein angelsächsisches kaufmännisches Wertzeichen, dessen Bedeutung aus der Preisangabe » five apples at 10 pence « hervorging.
Das @-Zeichen ist heute eines von drei Elementen einer E-Mail-Adresse im Internet. Es trennt den personenbezogenen Teil von dem maschinenbezogenen, d.h. von der Host-Angabe (Domain). Es wird daher auch als Separator bezeichnet, weil es in der Mail-Adresse den personenbezogenen Teil von dem maschinenbezogenen trennt.Heute ausgesprochen englisch als »at« und deutsch als »ät« bzw. »æt«, was so viel bedeutet wie »in«, »an«, »bei« oder »auf«.
Das @ Zeichen, das mittlerweile als Kunstwerk im New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) neben Werken von Picasso, van Gogh und dem Formel-Eins-Ferrari weilt, hat überall auf der Welt seinen ganz eigenen Spitznamen:

Spanisch Klammeräffchen
Italienisch Schraubenmutter, Schnecke
Norwegisch Kringel-Alpha
Tschechisch/Slowakisch Rollmops
Hebräisch Strudel (Gebäck)
Griechisch Entchen
Dänisch/Schwedisch Rüssel-A
Russisch Hund/Hündchen
Ungarn Wurm
Bosnien-Herzegowina irres A
China kleine Maus

Bei Twitter wird das @-Zeichen benutzt, um Nutzernamen in Tweets auszurufen, etwa so: Hallo @Twitter! Wenn einem Nutzernamen ein @-Zeichen vorangestellt ist, wird dieser zum Link zu einem Twitter-Profil.

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Add-on

Sinngemäß übersetzt bedeutet Add-On „Erweiterung“. Erweitert wird bereits bestehende Soft- oder Hardware. Im Wesentlichen dient es der Steigerung und Erweiterung eines Systems. In der Regel funktioniert ein Add-On nur, wenn es auf eine vorinstallierte Software-Version oder Hardware-Komponente zurückgreifen kann.
Die Erweiterungsfunktion hat es mit einem sog. Plugin gemeinsam.
Im Unterschied zum Add-On kann das Plugin aber auch mit komplett eigener Software integriert werden kann.
Beispiel:
In Firefox gibt es z.B. Werbeblocker, die als Add-on eingebunden werden. Diese blocken die Werbung, greifen dabei aber auf Funktionen von Firefox zurück.
Häufig genutzte Plugins sind beispielsweise Wiedergabesoftware wie Quicktime oder Real um Flash-Videos abzuspielen. In Webbrowsern können mithilfe dieser Zusatzmodule Daten im Flash-Format verarbeitet und damit angezeigt werden. Da Flash kein browsertypisches Dateiformat ist, muss vorher ein entsprechende Plugin installiert werden.
Dieses Flash-Plugin wird mit der eigenen Software bzw. der von Adobe eingebunden, und basiert somit auf einem ganz eigenen System.

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Adobe

Ist ein US-amerikanisches Softwareunternehmen, das 1982 von John Warnock und Charles Geschke gegründet wurde. Der Name Adobe (span. und eng. „Lehmziegel“) leitet sich von einem Fluss namens Adobe Creek ab, der hinter Warnocks Haus im kalifornischen Los Altos verlief.
Folgende Produkte gehören Adobe Systems Inc. oder deren Tochtergesellschaften:

Adobe DataWarehouse Creative Suite InDesign
Adobe Discover CS Live JRun
Adobe Genesis Director Lightroom
Acrobat Dreamweaver LiveCycle
ActionScript Encore Omniture
Adobe AIR Fireworks Open Screen Project
Adobe Audition Flash Ovation
Adobe Premiere Flash Access PageMaker
Adobe SiteSearch Flash Builder Photoshop
Adobe Type Manager Flash Catalyst PostScript
After Effects Flash Lite Reader
AIR Flex RoboHelp
Authorware Font Folio Scene7
BusinessCatalyst FrameMaker Shockwave
Buzzword FreeHand SiteCatalyst
Captivate HBX SiteCatalyst NetAverages
ColdFusion Illustrator Soundbooth
ColdFusion Builder InCopy Test&Target
Version Cue

 

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AdWords

Also „werbende Worte“ sind kostenpflichtige Anzeigen, die auf den Ergebnisseiten von Google erscheinen. Wann, welche Anzeige wo erscheint, ist kontextspezifisch, also abhängig von den Suchanfragen. Das ist auch der Grund, weshalb es Ad“Word“ und nicht Ad“Text“, Advertisement (engl. Werbeanzeige) oder dergleichen heißt: Der Nutzer bestimmt mit seinem (Such-)Wort, welche dazu passenden Anzeigen er präsentiert bekommt.

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Affiliate-Marketing

Ein Beispiel zur Veranschaulichung: Ein Händler (Advertiser, Merchants), oben „Anbieter“ genannt, verkauft in seinem Shop Bergstiefel. Er möchte Werbung auf einem gut besuchten Wander-Blog schalten. Als Gegenleistung bekommt der Blogbetreiber („Partner“) eine vereinbarte Provision. Und zwar dann, wenn er potentielle Kunden auf den Shop weiterleitet. Kauft dieser Wanderstiefel für 200€ und wurde vorab eine 10%ige Provision vereinbart, bekommt der Blogbetreiber vom Shopinhaber 20 €.
Das ist der Fall im „direkten“ Affiliate-Marketing. Oft ist aber zwischen Publisher und Händler ein Netzwerk geschaltet. Diese Affiliate-Systeme basieren auf dem Prinzip der Vermittlungsprovision.

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Affiliates

Auch Publisher genannt, sind, wörtlich übersetzt,„Herausgeber, Verbreiter“. Im Affiliate-Marketing, sind es die Affiliates, die auf ihren Webseiten Anzeigen schalten und so Werbung „verbreiten“.

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Algorithmus

Allgemein bedeutet Algorithmus eine aus endlich vielen Schritten bestehende eindeutige Handlungsvorschrift zur Lösung eines Problems.
Bei Twitter wird dieses numerische Verfahren zur Lösung eines Problems häufig verwendet, um die populärsten Tweets und Themen-Trends festzustellen.
Der Algorithmus, den Google einsetzt, heißt PageRank und ist das wohl bekannteste Verfahren zur Bewertung und Gewichtung von Webseiten.
Bei dieser von Larry Page und Sergei Brin End der der 90er Jahre an der Standford Universität entwickelten Methode, geht es grob gesagt darum, die Linkpopularität einer Webseite festzulegen. Das Grundprinzip heißt: Je mehr Links auf eine Seite verweisen, desto höher das „Gewicht“. Je mehr Gewicht eine Seite hat, desto größer ist ihre Wirkung. Mit steigender Wirkung und Bedeutung wird auch der PageRank entsprechend höher angesetzt. Je höher dieser wiederum ausfällt, desto besser wird er bei Google platziert.
Wichtig ist zu beachten, dass der PageRank-Algorithmus wesentlich komplexer ist und hier nur sehr schematisch dargestellt wurde.

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Apps

Auch als Anwendungen oder Applikationen bezeichnet. Bei Twitter ist mit einer Applikation oder Drittanbieter-Applikation ein Produkt gemeint, dass von Unternehmen oder privaten Programmieren zur Verfügung gestellt wird. Beispielsweise können Anwendungen dazu dienen, Reportings und Analysen zu erstellen, mehrere Accounts auf einmal zu verwalten, Kollegen auf Twitter zu finden und eine Art Unternehmensnetzwerk in Twitter aufzubauen. Applikationen jeder Art, müssen, um zu funktionieren, auf Tweets oder andere Twitter-Daten zugreifen.
Bei Facebook können über Anwendungen Funktionalitäten wie Bilder, Videos, Notizen, Umfragen etc. eingefügt werden. Einige Apps wurden von Facebook selbst entwickelt, viele stammen auch hier von externen Anbietern und Programmierern.
Im allgemeinen Sprachgebrauch werden mit dem Begriff meist Anwendungen für moderne Smartphones und Tablet-Computer gemeint, die über einen in das Betriebssystem integrierten Onlineshop bezogen und so direkt auf dem Smartphone installiert werden können.
Aber auch die „klassischen“ Mobiltelefone enthalten kleine Anwendungen wie etwa Kalender, Taschenrechner oder einfache Spiele.

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Avatar

Ein Avatar ist ein Bild oder eine Figur, die in virtuellen Umgebungen stellvertretend für den agierenden Menschen steht. In Foren, einfachen Spielen oder 3D-Communities ähneln Avatare eher Comicfiguren, in aufwendigeren Spielen sind sie durchaus menschenähnlich oder haben eine photorealistische Phantasiegestalt.
Der Name „Avatar“ stammt aus dem Sanskrit. Der Begriff Avatara bezeichnet dort das Annehmen einer irdischen Gestalt durch eine Gottheit. Die fleischgewordene Gottheit soll die Menschen zum rechten Glauben führen.
Im Dezember 2009 erschien der mit einem Produktionskostenbudget von weit über 200 Millionen US-Dollar bis dahin teuerste Film aller Zeiten unter dem Titel „Avatar“ (Aufbruch nach Pandora). Dort nimmt ein gelähmter Soldat die Gestalt eines Bewohners des Planeten Pandora an, um Kontakt zu den Eingeborenen herzustellen, damit die Menschen ungehindert die Bodenschätze des Planeten abbauen können.

Beispiele

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