Die weitere Zunahme der Anzahl an Wärmepumpen in der Gebäudeheizung wird Primärenergie einsparen und CO2-Emissionen reduzieren: Dies ist das Ergebnis der Studie „Energiewirtschaftliche Bewertung der Wärmepumpe in der Gebäudeheizung“, die Prof. Dr.-Ing. Ulrich Wagner von der TU München, am 23. April 2009 in Berlin vorstellte.
Bereits beim derzeitigen Strommix spart eine Wärmepumpe, laut der Studie, im Vergleich zu einem hocheffizienten Gas-Brennwertkessel ab einer Jahresarbeitszahl von 2,2 Primärenergie und benötigt bei einer JAZ von 4,5 weniger als die Hälfte. Im Jahr 2030 schneiden Wärmepumpen bereits ab einer JAZ von 1,8 besser ab als die effizientesten fossilen Heizsysteme; ab einer JAZ von 3,5 sparen sie bereits 50 Prozent Primärenergie. Insgesamt sparen die prognostizierten 1 Million zusätzlichen Wärmepumpen in Deutschland 2030 jährlich 9,49 kWh Primärenergie. (Quelle: Bundesverband Wärmepumpe. e.V.)
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