In einem packenden, von Fouls geprägten Spiel setzte sich gestern Spanien gegen die Niederlande knapp mit 1:0 durch. Die Entscheidung fiel erst am Ende der Nachspielzeit, als Andrés Iniesta sich gegen die dezimierten Holländer durchsetzen konnte.
Mit Abschluss der ersten Weltmeisterschaft auf afrikanischem Boden wird auch die Fußball-Euphorie hierzulande abflachen und auch in den Büros wieder der Alltag einkehren.
Während der WM haben viele Chefs in Sachen Kleidung eine Ausnahme gemacht und Trikots am Arbeitsplatz stillschweigend geduldet, doch jetzt, wo der Weltmeister gekürt ist, sollten Arbeitnehmer wieder zu ihrer üblichen Berufskleidung zurückkehren.
Doch was ist im Sommer angemessen? Darf man seine Berufskleidung den Temperaturen anpassen?
Frauen haben es da etwas einfacher. Sie sollten im Sommer einfach ein luftiges Kleid anziehen, das gerne auch schulterfrei sein darf. Zu viel Bein sollte jedoch nicht gezeigt werden. Als Maßstab gilt: Eine Hand breit über dem Knie ist die Grenze. Außerdem sollte in konservativen Unternehmen keinesfalls auf die Strumpfhose verzichtet werden.
Männer dagegen sollten auf keinen Fall in Shorts zur Arbeit erscheinen. Auch kurzärmlige Hemden werden von den Chefs nicht so gern gesehen. Stattdessen sollte lieber ein langärmliges Hemd hochgekrempelt oder auf ein Poloshirt zurückgegriffen werden.
Allgemein sollten sich die Mitarbeiter an ihrem Chef orientieren. Trägt er selbst bei Temperaturen um 30 Grad noch einen Anzug und Krawatte, legt er offensichtlich Wert darauf. Auch bei vermehrtem Kunden- und Kollegenkontakt muss die Kleidung angemessen und nicht zu sommerlich sein. In den meisten Büros sorgen sowieso Klimaanlagen oder Ventilatoren für eine angenehme Kühle, so dass es sich dort auch in der üblichen Berufskleidung gut aushalten lässt.
Bildquelle: Renate Franke, Pixelio